Leitfaden für Eltern (F-L)

F wie Freiarbeit

Die Freiarbeit fördert das selbstständige Denken und Lernen. Das vielfältige Lernangebot in den Klassen motiviert die Kinder, konzentriert und ausdauernd an selbstgewählten Lerninhalten zu arbeiten und große Lernfortschritte zu erzielen.

F wie Fehler

Fehler geben der Lehrkraft Aufschluss über den Entwicklungsstand des Kindes. Freuen Sie sich vor allem im ersten Schuljahr über erste eigene lautgetreue Texte und staunen Sie über den Lernzuwachs am Ende des Schuljahres.

F wie Förderverein

Unsere Schule verfügt über einen noch jungen Förderverein. Er bereichert das Schulleben durch seine Arbeit und freut sich über neue Mitglieder.

F wie Feste feiern

Die Goetheschule hat schon immer gerne, gut und viel gefeiert. Feste Bestandteile des Schulprogramms sind: Einschulungsfeier, St. Martin, Weihnachten, Karneval, Projektwoche mit Schulfest, Sternwanderung, Spiel- und Sportfest und die Verabschiedung der 4. Schuljahre.

G wie Ganztagsschule

Schule verändert sich. Sie ist ein Lebensraum für Kinder geworden. Deswegen gestalten wir nicht nur den Schulmorgen, sondern den ganzen Tag bis 17.00 Uhr so, dass vielfältige Erfahrungen möglich sind. Denn „Charakterbildung kann nicht gelehrt werden. Sie geschieht durch Erfahrung und nicht durch Erklärung.“ (M. Montessori)

G wie Geduld

Kinder brauchen Zeit zum Lernen und oft geduldige Erwachsene. So kann einer Lernblockade vorgebeugt werden.

G wie Gemeinsamer Unterricht

Kinder mit Handicaps werden bei uns nach Möglichkeit in den Schulalltag integriert und gemäß ihres Förderbedarfs durch Sonderpädagogen zusätzlich unterrichtet.

H wie Hausaufgaben

Hausaufgaben dienen der individuellen Vor- und Nachbereitung des Unterrichts. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Kind eine andere Aufgabenstellung als ein anderes Kind hat. Erst- und Zweitklässler sollten nicht länger als 30 Minuten, Dritt- und Viertklässler nicht länger als 60 Minuten für die Hausaufgaben benötigen. Kinder, die in der offenen Ganztagsschule bleiben, machen ihre Hausaufgaben unter Aufsicht. Wenn Lernprobleme auftreten, wird geholfen.

I wie Information

Damit der Informationsfluss zwischen Schule und Elternhaus gewährleistet ist, bitten wir Sie, täglich das Hausaufgabenheft und die Postmappe zu kontrollieren. Zu Beginn des jeweiligen ersten und zweiten Schulhalbjahres erhalten die Eltern eine Übersicht über die Jahresplanung. Aktuelle Informationen über das Schulleben finden Sie auch auf unserer Homepage: www.goetheschule-wesseling.de

J wie Jacke, Hose, Bleistift, Schere

Alles sollten Sie mit dem Namen Ihres Kindes versehen, damit die Zuordnung von verlorenen und gefundenen Gegenständen jederzeit schnell möglich ist.

J wie Jahrgangsübergreifende Klassen

Ein jahrgangsübergreifender Unterricht bietet größere Lernchancen sowohl für leistungsstarke als auch für leistungsschwache Kinder. Ebenso werden Sozialkompetenzen gefördert und wirken sich positiv auf ein friedvolles Schulleben aus. Kinder lernen voneinander in einer ganz besonderen Weise, da sie sich in ihrem Fühlen und Denken, in Sprache und Vorstellungsweise sehr nahe stehen. Ältere Kinder sind für jüngere oft von faszinierender Anziehungskraft. Die älteren Kinder fühlen sich durch die jüngeren bestätigt und hervorgehoben. Werden sie von Jüngeren um Erklärungen gebeten, so müssen sie ihr Wissen rekapitulieren und verständlich wiedergeben. Ihr Verantwortungsgefühl wird angefordert. Die Jüngeren vertrauen den Älteren und sind stolz, sie als Klassenkameraden zu haben. Wenn sie ihnen beim Arbeiten zuschauen, bereiten sie sich für kommende Aufgaben vor und finden leichter einen Zugang dazu. In jahrgangsübergreifenden Klassen werden die Älteren nicht als „Lehrer“ für die jüngeren eingesetzt. Alle Kinder sind Lernende und kommen als Lernende zu ihrem Recht. Aber auch wenn jedes Kind auf seiner Lernebene seinen Weg geht, so beobachtet es, was die anderen machen und erweitert so seinen Horizont, für die unterschiedlichen Möglichkeiten des sozialen und kognitiven Lernens.